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Hier finden Sie Bauberichte, Hintergründe, Zahlen und Fakten über den Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen.

Dritter Bauabschnitt der August-Bebel-Straße: Erneuerung der Infrastruktur für eine sichere Abwasserableitung und Trinkwasserversorgung

25.02.2021

Die Bauarbeiten für den grundhaften Ausbau der August-Bebel-Straße in Bad Salzungen gehen weiter. In 2018 und 2019 wurden die ersten zwei Bauabschnitte der Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Bad Salzungen, dem Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen (WVS) und der Werraenergie GmbH bereits realisiert. Im dritten Bauabschnitt erneuert der WVS die Trinkwasserversorgungsleitung und erweitert das Kanaltrennsystem in Richtung Innenstadt. Bis zum Dezember 2021 sollen die Arbeiten fertiggestellt werden.

In den kommenden Monaten baut die Strabag AG im Bereich von der Eisenacher Straße bis zur Heinrich-Mann-Straße ein neues Kanaltrennsystem, in dem Regen- und Schmutzwasser getrennt voneinander abgeleitet werden. Auf 320 Meter Länge sollen ein Regenwasserkanal und ein Schmutzwasserkanal das bereits im ersten und zweiten Bauabschnitt verlegte Kanaltrennsystem in Richtung der Salzunger Innenstadt erweitern. Derzeit gelangt das anfallende Wasser in das Abwasserpumpwerk hinter dem Betriebshof des WVS und wird zur Reinigung in die Kläranlage Bad Salzungen geleitet. Mit dem neuen Trennsystem wird künftig gezielt das Abwasser zum Klärwerk geleitet, und weniger Regenwasser. Letzteres gelangt zur Einleitstelle in den Pfitzbach. Dadurch verringert sich die in der Kläranlage ankommende Menge und der Verband verbraucht weniger Energie für die Abwasserbehandlung.

Um die Anschlüsse aus der Heinrich-Heine-Straße und der Heinrich-Mann-Straße aufzunehmen, werden etwa 150 Meter Mischwasserkanal gebaut. Von da aus gelangt das Abwasser in eine Entlastungsanlage mit einem 35 Meter langen Stauraumkanal. Damit starke Regenfälle das Pumpwerk und die Kläranlage nicht überlasten, verfügt der Stauraumkanal über einen Regenüberlauf sowie über Rechenelemente, in denen die Grobstoffe aus dem Abwasser zurückgehalten werden. Bei Starkregenereignissen entlastet der Stauraumkanal die Kanalisation und speichert den „ersten Schmutzstoß“. Verunreinigungen der Einleitstelle in den Ochsengraben können dadurch fast vollständig ausgeschlossen werden. Der Trockenwetterabfluss des Stauraumkanals wird an den neuen Schmutzwasserkanal der August-Bebel-Straße angeschlossen, damit das zu behandelnde Abwasser zur Reinigung in die Kläranlage geleitet werden kann. Die Regenentlastung wird über ein 200 Meter langes Kanalsystem abgeleitet, das entlang der Gartenanlage in der „Nassen Telle“ bis zum Ochsengraben verlegt wird. Dieses System wird auf der Werrawiese über einen parallel zu errichtenden Sammler erweitert, um die hydraulische Leistungsfähigkeit der Entlastungsanlage bei Starkregen zu erhöhen.

Für alle Grundstücke im Baubereich werden neue Hausanschlüsse an den jeweiligen Kanal hergestellt. Das im letzten Jahr geschaffene Trennsystem in der Xylanderstraße wird ebenfalls an das der August-Bebel-Straße angebunden. Parallel zu den Kanalbauarbeiten wird die Trinkwasserversorgungsleitung zwischen der Eisenacher Straße bis zur Heinrich-Mann-Straße von der Strabag AG erneuert. Die neuen Grundstücksanschlüsse werden durch den Trinkwassermeisterbereich Bad Salzungen hergestellt.

Insgesamt investiert der Verband 1.589.000 Euro in den dritten Bauabschnitt der August-Bebel-Straße, davon 1.446.000 Euro für den Kanalbau und 143.000 Euro für die Trinkwasserleitung. Für die Vorbereitung sowie die örtliche Bauüberwachung der Arbeiten sind das Ingenieurbüro WSL Plan GmbH und das Planungsbüro-PBB-Bad Salzungen GmbH zuständig.

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Klingser Abwasser wird zentral gereinigt

11.12.2020

Die Bauarbeiten sind fertiggestellt, die Abwasserfracht aus der Kanalisation ist auf dem Weg und die  Reinigung kann beginnen: In Klings sorgt jetzt die zentrale Kläranlage für die Abwasserbehandlung. Die technische Abnahme hat stattgefunden und damit durfte auch der symbolische Bandschnitt nicht fehlen. Alle am Bau Beteiligten griffen beherzt zur Schere und haben die Anlage damit offiziell in Betrieb genommen. 

Das Klärwerk ist mit seiner zweistraßigen Scheibentauchkörperanlage für 460 Einwohnerwerte ausgelegt. Pro Tag können somit bis zu 110,59 Kubikmeter Schmutzwasser gereinigt werden. Das sind insgesamt 40.365 Kubikmeter Abwasser im Jahr. Da die Anlage auf der Eselswiese am Ortsausgang in Richtung Diedorf gebaut wurde, war es zunächst notwendig, den Mischwassersammler ab der Unterquerung des Klingsbach bis zur Eselswiese zu verlängern. Des Weiteren wurde eine Entlastungsanlage gebaut. Diese ist als Stauraumkanal zwischen dem bestehendem Mischwassersammler und der Kläranlage errichtet worden. Der Stauraumkanal wird künftig bei Starkregenereignissen den „ersten Schmutzstoß“ speichern, um die Ortskanalisation zu entlasten und den Klingsbach vor Verunreinigungen zu schützen. In der Kläranlage durchläuft das anfallende Schmutzwasser aus der Ortschaft jetzt mehrere Reinigungsstufen.

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Kläranlage Ketten ist in Betrieb

10.12.2020

Im Geisaer Ortsteil Ketten hat der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen die Bauarbeiten für die zentrale Kläranlage abgeschlossen. Der Probebetrieb verlief erfolgreich und die ersten Abwässer aus Ketten werden bereits in der neuen Anlage gereinigt. Mit dem symbolischen Bandschnitt haben alle Beteiligten die Anlage nun auch offiziell in Betrieb genommen.

Das neue Klärwerk besteht aus einer modernen Scheibentauchköperanlage, die das Abwasser von bis zu 225 Einwohnern nach dem Stand der Technik reinigt. Der Anlage vorgeschaltet sind ein Entlastungskanal und ein 30 Meter langer Stauraumkanal. Dessen Aufgabe ist es künftig, bei Starkregen die Ortskanalisation zu entlasten und den „ersten Schmutzstoß“ zu speichern, um den Apfelbach vor Verunreinigungen zu schützen. In den nachfolgenden drei Vorklärbecken setzen sich die noch enthaltenen groben Stoffe und die ungelösten organischen Stoffe aus dem Schmutzwasser ab. In der Scheibentauchkörperanlage wird das Abwasser dann biologisch gereinigt.  

Im Reinigungsprozess wird zusätzlich das Fällmittel Eisen(3)-Chlorid-Sulfat-Lösung eingesetzt. Dadurch wird die ins Gewässer eingebrachte Phosphatbelastung verringert. Zum Schluss wird der Klärschlamm in der Nachklärung durch Lamellenabscheider vom gereinigten Wasser getrennt. Der verbleibende Schlamm wird zurück in ein Vorklärbecken geleitet, vom WVS abgefahren und auf der Kläranlage Bad Salzungen energetisch weiterverwertet. Das gesäuberte Wasser wird am Ende der Reinigung in den Apfelbach eingeleitet. Die neue Kläranlage kann pro Tag bis zu 97 Kubikmeter Schmutzwasser aus den Haushalten reinigen. Das sind insgesamt 35.583 Kubikmeter Abwasser im Jahr.

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Volles Rohr: Investitionen in 2021

09.12.2020

Die Verbandsversammlung hat am 9. Dezember die Haushaltssatzung und den Wirtschaftsplan 2021 des Wasser und Abwasser-Verbandes Bad Salzungen (WVS) einstimmig angenommen. Zuvor hatte bereits der Werksausschuss grünes Licht gegeben. Im kommenden Jahr sind Investitionen in Höhe von insgesamt 20,742 Millionen Euro geplant, davon 4,980 Millionen Euro für die Trinkwasserversorgung und 15,762 Millionen Euro für die Abwasserentsorgung.

Wasserversorgung: Für die Verbraucher bleiben die Trinkwasserverbrauchsgebühr von 1,80 Euro pro Kubikmeter und die Grundgebühren auch in 2021 konstant. Einen Schwerpunkt bildet der Bau der Trinkwasseraufbereitungsanlage Oechsetal, mit der künftig die Trinkwasserversorgung für Vacha und Unterbreizbach uneingeschränkt und in höchster Qualität sichergestellt wird. Des Weiteren werden die Umbauarbeiten für die Trinkwasseraufbereitungsanlage im Gruppenwasserwerk Barchfeld fortgesetzt. Zudem werden Maßnahmen für die Erneuerung der Trinkwasserleitungsnetze, zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit sowie Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen von Dorferneuerungen in den Verbandskommunen durchgeführt. Insgesamt sind für den Betriebszweig Trinkwasser im kommenden Jahr Investitionen in Höhe von 4,980 Millionen Euro, ohne Fördermittel, geplant.

Abwasserentsorgung: Ab dem 1. Januar 2021 gelten neue Abwassergebühren.

Das Sonderprogramm für den Anschluss des ländlichen Raumes wird konsequent weiter umgesetzt. Damit werden im kommenden Jahr die Fördermaßnahmen aus 2019/2020 fertiggestellt. Dazu zählen der Bau der Kläranlage Geismar und der Kläranlage Kranlucken, der grundhafte Ausbau der Ortsdurchfahrt in Oberweid, das Kanaltrennsystem in der Übelrodaer Straße in Immelborn, der Verbindungssammler zwischen Völkershausen und Vacha und der zentrale Anschluss von Unterrohn an die Kläranlage Bad Salzungen. Für das Abwasserförderprogramm 2021 sind entsprechende Fördermittelanträge für den Bau der Stauraumkanäle mit  Anschluss an das Ortsnetz für Völkershausen und Bad Liebenstein, für den Bau der Kläranlage Weilar sowie für das Pumpwerk Weilar mit Stauraumkanal und Druckleitung gestellt.

Insgesamt sind für den Betriebszweig Abwasser im kommenden Jahr Investitionen in Höhe von 15,762 Millionen Euro geplant. Darin sind die genannten Fördermaßnahmen in Höhe von 8,22 Millionen Euro enthalten, von denen 2,682 Millionen Euro als Fördergeld des Freistaates Thüringen eingesetzt werden. Die Investitionstätigkeit in 2021 wird zusätzlich über eine Kreditaufnahme in Höhe von 7,869 Millionen Euro finanziert sowie über die Beitragseinnahmen. Aufgrund der Fertigstellung des zentralen Anschlusses sind in Geismar, Spahl, Klings, Ketten, Kranlucken, Diedorf und Oberzella Beitragsendbescheide vorgesehen. Im Rahmen von Vorauszahlungen für den zentralen Anschluss erfolgt eine Beitragsergebung in Urnshausen und Weilar.

Jahresergebnis: Für das Wirtschaftsjahr 2021 plant der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen ein positives Jahresergebnis von insgesamt 162.000 Euro (34.000 Euro im Trinkwasser, 128.000 Euro im Abwasser).

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Neue Leitungen im „Unterdorf“ in Martinroda

19.11.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen hat in einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Vacha die Straße „Unterdorf“ im Ortsteil Martinroda grundhaft ausgebaut. Der Baubeginn war Anfang 2020. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen und wurden mit dem Planungsbüro TTB Werra aus Bad Salzungen technisch abgenommen.

Die Firma Giebel Hoch- und Tiefbau AG aus Eiterfeld hat die Entwässerung im unterirdischen Bauraum im „Unterdorf“ neu geordnet. Dabei wurden rund 273 Meter Mischwasserkanal und für die anliegenden Grundstücke neue Hausanschlüsse verlegt. Im Baubereich wurden außerdem 90 Meter der Trinkwasserleitung inklusive der Trinkwasserhausanschlüsse erneuert. Insgesamt hat der WVS rund 275.000 Euro in den Ausbau der Straße „Unterdorf“ investiert.

Bei der Abnahme und Übergabe der Straße bedankte sich WVS-Werkleiter Heiko Pagel bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Der Dank gilt vor allem auch den Anliegern für das aufgebrachte Verständnis in die Notwendigkeit der Bauarbeiten. Denn durch diese konnte das Abwasserbeseitigungskonzept für Martinroda weiter umgesetzt werden. Gleichzeitig sind mit den grundhaften Ausbau im „Unterdorf“ auch erste Vorbereitungen getroffen worden, um künftig die Abwässer aus Martinroda zur Kläranlage nach Vacha zu führen.

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Neues Wasserwerk zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in Vacha und Unterbreizbach

18.11.2020

Der Ausbau der Gruppenwasserversorgung im Oechsetal wurde mit dem ersten Spatenstich für die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) fortgesetzt. Oberhalb des Luttershofes baut der WVS die TWA Oechsetal, um künftig die Trinkwasserversorgung für Vacha und Unterbreizbach uneingeschränkt und in höchster Qualität sicherzustellen.

Die geplanten, umfangreichen Investitionen in die Gruppenwasserversorgung Oechsetal werden in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Vorbereitend wurden bereits drei neue Tiefbrunnen gebohrt, zwei Tiefbrunnen regeneriert sowie die verbindenden Rohrleitungen hergestellt.

Für die Wassergewinnung wird das Wasser vorrangig aus dem südöstlich von Willmanns  gelegenen Bereich Schorngaben über eine vorhandene etwa vier Kilometer lange Zuführungsleitung zur Aufbereitungsanlage geführt. Aufbereitet wird das Rohwasser künftig über eine Schnellfilteranlage, die aus aus drei Sandfiltern besteht.  Zu dieser gehören entsprechende  Rückspüleinrichtungen, erforderliche Steuerungs- und Regeltechnik, Roh- und Reinwasserbehälter sowie Absetzbecken für das Spülwasser. Die TWA Oechsetal kann stündlich maximal 80 Kubikmeter Wasser aufbereiten. Nach einer Desinfektion mit Chlordioxid fließt das gereinigte Wasser in die Reinwasserbehälter. Beide Behälter mit insgesamt 160 Kubikmeter Fassungsvermögen dienen als Pumpenvorlage zur Förderung des Trinkwassers in die entsprechenden Hochbehälter. Nach der messtechnischen Qualitätskontrolle wird das Trinkwasser anschließend über die Hochbehälter an die Verbraucher im Versorgungsgebiet abgegeben.

Das Anlagengebäude wird als Stahlbetonwerk mit 2.300 Kubikmeter umbauten Raum errichtet. Dazu gehören die Außenanlagen, die Zufahrt zum TWA-Gebäude und die Einbindung des am Standort vorhandenen Tiefbrunnens. Als regionaler Trinkwasserversorger wird der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen rund 3,25 Millionen Euro in den Neubau der TWA Oechsetal investieren. Mit der Planung und Bauüberwachung des Großprojektes ist die PROWA GmbH aus Erfurt beauftragt. Der Hauptauftragnehmer ist die BAUWI Bau und Beton GmbH aus Suhl.

Für den weiteren Ausbau der Gruppenwasserversorgung sind in einem zweiten Bauabschnitt die Teilobjekte „Neubau Hochbehälter Poppenberg“ und „Verbindungsleitung Hochbehälter Sünna“ geplant.

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Neue Trinkwasserleitungen und Abwasserkanäle in der Salzunger Straße in Urnshausen

11.11.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen hat in einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Gemeinde Dermbach die „Salzunger Straße“ in Urnshausen grundhaft ausgebaut. Der Baustart war im September 2019. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen und wurden mit dem Planungsbüro TTB Werra aus Bad Salzungen technisch abgenommen.

Die Firma Wolf-Bauunternehmen aus Steinbach-Hallenberg hat die Entwässerung im unterirdischen Bauraum der Salzunger Straße neu geordnet. Dabei wurden rund 495 Meter Mischwasserkanal gebaut und für rund 30 Grundstücke die jeweiligen Hausanschlüsse erneuert. Des Weiteren hat der WVS eine neue Trinkwasserleitung im Baubereich auf 290 Meter Länge inklusive der Hausanschlussleitungen verlegt. Insgesamt wurden rund 575.000 Euro in den Kanalbau und 110.000 Euro in den Bau der Versorgungsleitungen investiert.

Bei der Abnahme und Übergabe der Straße bedankte sich WVS-Werkleiter Heiko Pagel bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Der Dank gilt vor allem auch den Anliegern für das aufgebrachte Verständnis in die Notwendigkeit der Bauarbeiten. Denn durch diese konnte das Abwasserbeseitigungskonzept für Urnshausen weiter umgesetzt werden. Gleichzeitig sind mit den grundhaften Ausbau der „Salzunger Straße“ auch erste Vorbereitungen getroffen worden, um künftig die Abwässer aus Urnshausen zur geplanten Kläranlage Weilar zu führen.

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Neue Versorgungsleitungen und Abwasserkanäle in der Straße der Einheit in Witzelroda

10.11.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen  erneuert  in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Moorgrundgemeinde den unterirdischen Bauraum in der Straße der Einheit in Witzelroda. Beginnend von der Meininger Straße bis zum Kreuzungsbereich der Schulgasse hat der WVS neue Versorgungsleitungen und Abwasserkanäle verlegt. Die Bauarbeiten werden in zwei Abschnitten umgesetzt.

Der erste Bauabschnitt bis zur Firma Kipper Schulz, einschließlich dem Abzweig der Straße der Einheit, wird vom WVS und dem Planungsbüro Oppermann GmbH in den kommenden Tagen abgenommen. Hier hat die Firma Petri Bau GmbH die Entwässerung neu geordnet. Dabei wurden neue Mischwasserkanäle verlegt und in der Meininger Straße an das Ortsnetz angebunden. Die anliegenden Grundstücke haben neue Hausanschlüsse erhalten. Vorsorglich wurden auch für die noch unbebauten Flächen die entsprechenden Anschlüsse vorbereitet. Die Verlegung der neuen Trinkwasserleitung und entsprechenden Hausanschlüsse hat der WVS in Eigenleistung ausgeführt.

Im nächsten Schritt werden die Leitungen bis zum Bauende im Kreuzungsbereich der Schulgasse erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich im August 2021 abgeschlossen. Insgesamt investiert der WVS rund 265.000 Euro in den Ausbau der Straße der Einheit.

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Anschluss von Steinbach an die Kläranlage Meimers

21.10.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen hat den zentralen Anschluss von Steinbach hergestellt. Das Schmutzwasser aus Steinbach gelangt über einen neu gebauten Verbindungssammler zum Bad Liebensteiner Kanalnetz und von dort aus zur Kläranlage nach Meimers. Das Baufeld erstreckte sich auf eine Länge von insgesamt 1.250 Meter und wurde in zwei Abschnitte eingeteilt. Nachdem der erste Bauabschnitt bereits im Frühjahr 2020 fertiggestellt worden ist, hat der WVS mit dem Ingenieurbüro Oppermann GmbH auch den zweiten Bauabschnitt abgenommen.

Angefangen wurde im Bereich des Elisabethparks in Bad Liebenstein. Hier hat die Firma Petri Bau GmbH im „Auenweg“ die Entwässerung im unterirdischen Bauraum neu geordnet. Dabei wurde ein Kanaltrennsystem verlegt und an das Ortsnetz in der „Parkstraße“ angebunden. Für die anliegenden Grundstücke wurden die jeweiligen Hausanschlussleitungen neu gebaut. Schmutz- und Regenwasser werden nun getrennt voneinander abgeleitet. Während das Schmutzwasser zur Kläranlage Meimers gelangt, mündet das Regenwasser in den Teich im Elisabethpark. Im zweiten Bauabschnitt, zwischen dem Elisabethpark und der Ortslage Steinbach, hat die Strabag AG den Verbindungssammler überwiegend im Trassenbereich des von der Stadt Bad Liebenstein geplanten Radweges verlegt. Der Anschluss an den vorhandenen Kanal erfolgte im Elisabethpark. In einem weiterführenden Schritt hat der WVS die Kläranlage auf dem Gebiet der ehemaligen Messerfabrik in Steinbach außer Betrieb genommen und zurückgebaut. Inzwischen fließt bereits das Schmutzwasser von etwa fünf Prozent der Haushalte zur Kläranlage Meimers.

Im nächsten Schritt, voraussichtlich ab 2023, soll im „Liebensteiner Weg“ ein Regenüberlaufbecken entstehen. Zusätzlich wird ein Hauptsammler bis zur „Alten Bahnhofstraße“ gebaut. Erst dann werden weitere Anschlüsse an die Kläranlage möglich. 

Der WVS hat den zentralen Anschluss von Steinbach im Rahmen seines Abwasserbeseitigungskonzeptes umgesetzt und dafür rund 775.000 Euro investiert. Der Freistaat Thüringen hat die Baumaßnahme mit 496.000 Euro aus dem Thüringer Landeshaushalt gefördert.

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WVS erhöht die Abwassergebühren ab 1. Januar 2021

30.09.2020

Ab dem 01.01.2021 gelten die neuen Abwassergebühren des Wasser und Abwasser-Verbandes Bad Salzungen. Aufgrund der steigenden Kosten, insbesondere in der Baubranche und bei der Klärschlammverwertung, ist für den Geschäftsbereich Abwasser für 2020 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von -686.000 Euro geplant. Neue Vorausberechnungen für den Zeitraum 2021 bis 2024 wurden notwendig, um die Kosten zu kalkulieren, die dem Verband in den nächsten Jahren bei der Entsorgung und Reinigung der Abwässer entstehen. Im Ergebnis erhöhen sich für die Verbraucher die Abwassergebühren, die Trinkwassergebühren aber bleiben bis 2022 konstant.

Die Gebührenerhöhung ist anteilig auf die jeweilige Grund- und Mengengebühr verteilt. Für Haushalte, deren Abwasser in öffentliche Kanäle eingeleitet und durch eine zentrale Kläranlage gereinigt wird, bedeutet die Gebührenerhöhung eine monatliche Mehrbelastung von 1,50 € (für 1 Person) bzw. 2,92 € (für 4 Personen). Für Haushalte, deren Abwasser durch eine Kleinkläranlage vorbehandelt und in öffentliche Kanäle eingeleitet wird, entspricht die Preiserhöhung einer Mehrbelastung von 1,25 € (für 1 Person) bzw. 1,59 € (für 4 Personen) pro Monat.

Darum erhöhen sich die Abwassergebühren:

  • Neue gesetzliche Vorgaben und Kostensteigerungen bei der Verwertung des Klärschlamms: Die Entsorgung des Klärschlamms wird zunehmend schwieriger. Die landwirtschaftliche Verwertung war bisher der gängige Weg, um den Schlamm zu entsorgen, der in den Kläranlagen am Ende der Reinigung neben Wasser übrig bleibt. Aber aufgrund der seit 2018 geltenden, neuen gesetzlichen Regelungen in der Düngemittelverordnung und der Klärschlammverordnung ist die landwirtschaftliche Verwertung für den Verband nicht mehr möglich. Klärschlamm enthält neben wertvollen Nähr- und Humusstoffen, die traditionell in der Landwirtschaft als organische Dünger eingesetzt werden, auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie Chemikalien, Schwermetalle und Pharmaka. Mit den Düngemitteln auf den Boden ausgebracht, können sich diese Schadstoffe im Boden anreichern und über die Pflanzen in die Nahrungskette gelangen. Eine Gefahr für unsere Trinkwasserressourcen besteht, wenn die Schadstoffe durch Abschwemmung oder Versickerung von Ackerflächen in das Oberflächen- und Grundwasser gelangen. In Hinblick auf den Schutz unseres Trinkwassers sowie der Gewässer und Natur soll deshalb die direkte landwirtschaftliche Klärschlammausbringung in Zukunft weitestgehend eingestellt werden. Seit 2018 muss der Klärschlamm daher in die Verbrennung. Bis 2016 zahlte der Verband rund 256.000 Euro für die Verwertung des getrockneten Schlamms. Die Kosten sind bis 2020 bereits auf über 500.000 Euro angestiegen.
  • Preissteigerungen bei der Fäkalschlammentsorgung: Das Abwasser aus abflusslosen Gruben und Kleinkläranlagen wird von einer vom WVS beauftragten Fachfirma abgefahren und zur Reinigung in die Kläranlage gebracht. Nach der Neuausschreibung dieser Leistung in 2017 haben sich die Kosten für die Fäkalschlammentsorgung seit 2018 um durchschnittlich 162.000 Euro pro Jahr erhöht.
  • Investitionen in Millionenhöhe für den Anschluss des ländlichen Raumes: Die neuen Gebührensätze spiegeln zudem den Anstieg der Investitionskosten in den Anschluss des ländlichen Raumes wider. Die Baupreissteigerungen haben hierauf einen direkten Einfluss. Seit 2017 setzt der WVS jährlich 12 bis 19 Millionen Euro für Baumaßnahmen ein.
  • Anstieg der Strom- und Kraftstoffpreise sowie der Personalkosten: Weiterhin entstehen Mehrkosten durch die stetig wachsenden Preise für Strom und Kraftstoff. Zusätzlich steigen die Personalkosten. Insbesondere in Verbindung mit dem wachsenden Bestand an wasser- und abwasserwirtschaftlichen Anlagen sowie im Zuge der Tarifabschlüsse des Tarifvertrages für Versorgungsbetriebe (TV-V). Ferner investiert der WVS in den Nachwuchs und bildet jedes Jahr Auszubildende als Fachkräfte für die Wasserversorgungstechnik und Abwassertechnik aus.

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Neue Versorgungsleitungen und Abwasserkanäle im Neumarkt/Mühlgasse in Kaltennordheim

30.09.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen beteiligt sich im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Kaltennordheim am grundhaften Ausbau des „Neumarktes“ mit anliegender „Mühlgasse“ in Kaltennordheim. In den kommenden Monaten wird von Seiten des WVS die Entwässerung im unterirdischen Bauraum neu geordnet. Für die Planung und Überwachung der Bauarbeiten des Verbandes ist das Ingenieurbüro Prowa GmbH verantwortlich. Von dem Baubetrieb Nelitz wird ein Kanaltrennsystem mit neuen Hausanschlüssen verlegt. Schmutz- und Regenwasser werden dann getrennt voneinander abgeleitet. Während das Schmutzwasser zur Kläranlage Kaltennordheim gelangt, mündet das Regenwasser in die Felda. Des Weiteren erneuert der WVS die Trinkwasserleitung und die jeweiligen Hausanschlussleitungen.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Oktober 2021 andauern. Anschließend können die Kleinkläranlagen und Sammelgruben der Grundstückseigentümer außer Betrieb genommen werden. Dadurch gelangt kein vorgeklärtes Schmutzwasser mehr in die Felda, wodurch sich deren Gewässerqualität wesentlich verbessern wird. Der WVS setzt den grundhaften Ausbau des Neumarktes in Kaltennordheim im Rahmen seines Abwasserbeseitigungskonzeptes um. Hierfür werden in den Kanalbau rund 450.000 Euro und in den Neubau der Trinkwasserleitungen 120.000 Euro investiert.

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Diedorf und Fischbach sind an die Kläranlage Kaltennordheim angeschlossen

23.09.2020

Mit insgesamt sieben Partnern und einer Investitionssumme in Höhe von 5,3 Millionen Euro hat der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen den zentralen Anschluss von Diedorf und Fischbach umgesetzt. Für dieses Großprojekt waren in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Bauarbeiten notwendig, die nun fertiggestellt und abgenommen worden. Die neuen Abwasseranlagen sind in Betrieb und etwa 70 Prozent der Haushalte der zwei Rhönorte sind an die zentrale Kläranlage in Kaltennordheim angeschlossen. Mit Abschluss der Arbeiten hat der WVS gemeinsam mit dem Planungsbüro PROWA GmbH, den am Bau beteiligten Firmen und den Ortsvertretern die Gelegenheit genutzt, um einen Rückblick auf das beachtliche Projekt zu werfen.

Der Anfang wurde im Mai 2018 mit dem Bau der Abwasserleitung zwischen Fischbach und Kaltennordheim gemacht. Die 1.900 Meter lange Druckleitung wurde im Bereich des Feldatal-Radweges von der Baufirma Giebel Hoch- und Tiefbau AG im Spülbohrverfahren verlegt. Sie transportiert die Abwässer aus Diedorf und Fischbach ins bergauf gelegene Klärwerk nach Kaltennordheim. Das hierfür vorgeschalte Abwasserpumpwerk hat die Mohr-Bau-GmbH am Ortseingang von Fischbach errichtet. Die Pumpen können bis zu 70 Kubikmeter Abwasser pro Stunde zum Klärwerk fördern. Auch im Ortsnetz hat sich unter den Straßen viel getan. Die Mohr-Bau-GmbH hat in den Straßen „Am Wehr“, „Kreuzweg“ und „An der Felda“ ein neues Kanaltrennsystem verlegt und die Hausanschlüsse für die anliegenden Grundstücke erneuert. Östlich der Felda ist Fischbach bereits im Mischsystem erschlossen. Unter der kleinen Parkanlage zwischen der „Wiesenstraße“ und dem „Kreuzweg“ ist ein 19 Meter langer Stauraumkanal mit einem Stauraumvolumen von 90 Kubikmeter entstanden. Der Bau wurde von der Firma Mohr-Bau-GmbH ausgeführt. Aufgabe des Stauraumkanals ist es, künftig bei Regen die Ortskanalisation zu entlasten und den „ersten Schmutzstoß“ zu speichern, um die Felda vor Verunreinigungen zu schützen. Auch das Gewerbegebiet von Fischbach ist über eine weitere Pumpstation an das Ortsnetz angebunden worden. Die vorhandene Kläranlage des Gewerbegebietes wurde stillgelegt.

In Diedorf hat die Firma Wolf-Bauunternehmen unterhalb der „Wassergasse“ ein Entlastungsbauwerk mit einem Stauraumkanal und einer Pumpstation errichtet. Der Stauraumkanal hat ein Stauraumvolumen von 80 Kubikmeter und bindet das Ortsnetz und die vorhandenen Einleitstellen in den Klingsbach auf. Die daran anschließende Druckleitung zum Pumpwerk in Fischbach hat die WBB Bau & Beton GmbH im Bohrspülverfahren verlegt. Die neuen Abwasseranlagen in Diedorf und Fischbach hat die BN Automation AG mit der elektronischen Mess- und Steuerungstechnik ausgerüstet und zur Überwachung in das Fernmeldesystem des WVS eingebunden. Die Planungen hierfür hat die ELAplan GmbH gemacht.

Das Schmutzwasser aus den beiden Ortslagen wird jetzt ordnungsgemäß und vor allem umweltgerecht in der Kläranlage gereinigt. Zuvor wurde das anfallende häusliche Abwasser über abflusslose Gruben und Grundstückskläranlagen vorgereinigt und der Klärschlamm zurückgehalten und entsorgt. Der Überlauf der Anlagen leitete über Kanäle weiter in die Vorfluter ein. Durch diese unzureichend behandelten Abwässer wurden die Felda in Fischbach und der Klingsbach in Diedorf stark belastet. Durch den zentralen Anschluss wird sich die Gewässerqualität nun wesentlich verbessern.

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen hat dieses Projekt im Rahmen seines Sonderprogramms für den Anschluss des ländlichen Raumes umgesetzt und dafür Fördergelder in Höhe von rund 1.168.000 Euro aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes“ (kurz ELER) erhalten.

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Kanalbauarbeiten in Möhra

17.09.2020

In Möhra wird der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen den Abwasserkanal in einem Abschnitt der Bahnhofstraße/Rainweg erneuern und am westlichen Ortsrand eine Verlängerung der Entlastungsleitung für das bestehende Regenüberlaufbecken bauen. Die Bauarbeiten sind Teil einer Gemeinschaftsmaßnahme, die mit dem offiziellen Spatenstich gestartet wurde.

Durch das Straßenbauamt Südwestthüringen wird ein Teilabschnitt der Ortsdurchfahrt/Bahnhofstraße (Landesstraße 1023) erneuert. In diesem Zusammenhang werden der Bau der Umfahrungsspange Möhra K98 durch den Landkreis und die teilweise Erneuerung der Nebenanlagen durch die Moorgrundgemeinde erfolgen. Der WVS verlegt im Bereich der der Bahnhofstraße/Rainweg einen Mischwasserkanal und eine neue Trinkwasserleitung. Die Hausanschlussleitungen der anliegenden Grundstücke werden ebenfalls erneuert. Bestandteil der Maßnahme ist außerdem eine Verlängerung der Entlastungsleitung des vorhandenen Regenüberlaufbeckens, die im Zuge des Neubaus der Umfahrung K98 erforderlich wird.

Durch die Maßnahme wird der Anschluss der nordwestlichen Ortslage von Möhra an die Kläranlage Barchfeld sichergestellt. Die Voraussetzungen hierfür hat der WVS mit dem in 2017 neu gebauten Regenüberlaufbecken und dem Abwasserpumpwerk in Möhra West bereits geschaffen. Bis Ende 2021 sollen die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße abgeschlossen werden.

Der WVS setzt diese Baumaßnahme im Rahmen seines Abwasserbeseitigungskonzeptes um und investiert rund 445.000 Euro. Für die Planung und Bauüberwachung wurde das Ingenieurbüro Oppermann GmbH aus Gotha gewonnen. Die Strabag AG aus Ritschenhausen wird die Kanalbauarbeiten ausführen.

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Neue Pumpstation in Gumpelstadt

16.09.2020

In Gumpelstadt hat der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen eine neue Abwasserpumpstation gebaut und damit die Straßen Sandweg und Thorbach an den Kanal in der Trift angeschlossen. Hierfür wurde die vorhandene Kläranlage im Wohngebiet Sandweg-Thorbach außer Betrieb genommen. Lediglich das Vorklärbecken wurde erhalten und von der Firma hydrotools GmbH aus Meiningen zu einer Pumpstation ausgebaut.

Der WVS hat die Anlage mit der elektronischen Mess- und Steuerungstechnik ausgerüstet und zur Überwachung in sein Fernmeldesystem eingebunden. Die Firma Tiefbau GmbH aus Tiefenort hat die Kanalbauarbeiten ausgeführt. Es wurden eine 170 Meter lange Abwasserdruckleitung verlegt und 18 Meter Kanal bis zum Bestand in der Trift gebaut. Insgesamt hat der Verband rund 100.000 Euro in die Bauarbeiten investiert.

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Baustart in Unterrohn für den zentralen Anschluss an die Kläranlage Bad Salzungen

15.09.2020

In Unterrohn hat der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen damit begonnen, die Voraussetzungen für den zentralen Anschluss an die Kläranlage Bad Salzungen zu schaffen. Der Baustart wurde mit dem ersten Spatenstich unterhalb der Kreisstraße 97 eingeleitet. Hier am südlichen Ortsrand baut der WVS ein Abwasserpumpwerk und bindet die vorhandenen Abwasserkanäle der Ortslage an.

Dadurch soll das Schmutzwasser im freien Gefälle zum Pumpwerk fließen. Hierfür ist es notwendig, die Straße zu queren. Die Durchörterung wird unterirdisch erfolgen und im sogenannten Horizontalpressbohrverfahren durchgeführt. Ausgehend von dem neuen Pumpwerk verläuft die künftige Druckleitungstrasse auf einer Strecke von rund 680 Metern im Naturschutzgebiet „Werraaue mit Altarmen bei Unterrohn“ vorwiegend über ehemalige Wegeparzellen. Um den Eingriff in der geschützten Werraaue auf ein Minimum zu beschränken, wird die Rohrleitung im Spülbohrverfahren unterirdisch verlegt. Hierbei wird die Anordnung der Gruben für die Pressbohrung so gewählt, dass die natürlichen Lebensräume und Biotope nicht beeinträchtigt werden. Auf weiteren 410 Metern führt die Trasse über Feldwege außerhalb des Naturschutzgebietes in Richtung Kaiseroda und bindet direkt auf die bestehende Druckleitung zwischen Kaiseroda und Leimbach auf. Von da aus gelangen die Abwässer künftig zur zentralen Kläranlage Bad Salzungen.

Der WVS setzt das Bauprojekt im Rahmen des Förderprogramms zur Förderung von ausgewählten Maßnahmen der Abwasserentsorgung im Freistaat Thüringen des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz um. Investiert werd insgesamt rund eine Million Euro, davon sind 458.000 Euro Fördermittel aus dem Thüringer Landeshaushalt.

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Neue Kanäle und Leitungen in der Ortsdurchfahrt Oberweid

24.07.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen erneuert in der Ortsdurchfahrt in Oberweid die Abwasserkanäle und Versorgungsleitungen. Die Bauarbeiten werden als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Gemeinde Oberweid und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen durchgeführt.

Im ersten Bauabschnitt hat der WVS 335 Meter Schmutzwasserkanal und 290 Meter Regenwasserkanal neu gebaut. Auf 300 Metern Länge wurde auch die Trinkwasserleitung erneuert. Für die anliegenden Grundstücke sind die jeweiligen Hausanschlüsse für die Ver- und Entsorgung hergestellt worden. Insgesamt hat der WVS auf der ersten Etappe der Ortsdurchfahrt Oberweid rund 540.000 Euro investiert, ohne Fördermittel.

 

In den kommenden Monaten wird der grundhafte Ausbau der Ortsdurchfahrt fortgeführt. Im zweiten Bauabschnitt in der Hauptstraße und der Kaltenwestheimer Straße baut der WVS insgesamt 900 Meter Schmutzwasserkanal und 700 Meter Regenwasserkanal. Es werden rund 60 Schächte gesetzt und 65 Hausanschlüsse erneuert. Die Kanalbauarbeiten werden vom Freistaat Thüringen mit 770.000 Euro gefördert. In die Erneuerung der Trinkwasserleitung investiert der WVS rund 450.000 Euro. Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt belaufen sich aus insgesamt 1,44 Millionen Euro.  

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WVS gibt Umsatzsteuersenkung an Kunden weiter

30.06.2020

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Konjunkturpaketes zur Corona-Krise die Umsatzsteuer befristet vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 gesenkt. Der verminderte Umsatzsteuersatz ist von bisher 7 % auf 5 % gemindert worden. Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen gibt diese Entlastung vollständig an seine Kunden weiter.

 

In der Jahresabrechnung 2020 wird der verminderte Umsatzsteuersatz für die Wasserversorgung berücksichtigt. „Das heißt, dass Sie als Kunde nicht selbst aktiv werden müssen. Eine Zwischenablesung und Abrechnung zum 30.06.2020 ist nicht notwendig. Die festgesetzten monatlichen Abschläge behalten bis zur Endabrechnung 2020 weiterhin ihre Gültigkeit. Eine Anpassung der monatlichen Abschläge ist, in Abstimmung mit den Finanzbehörden, nicht erforderlich“, erklärt WVS-Werkleiter Heiko Pagel.

Die Einsparung für einen Haushalt mit einem beispielhaften Verbrauch von 120 Kubikmeter Trinkwasser im Jahr beträgt 6,23 Euro (0,52 Euro pro Monat). In keinem Fall geht den Kunden Geld verloren, da die endgültige Verrechnung immer mit der Jahresrechnung erfolgt.

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Verbindungssammler für den Kläranlagenanschluss von Bermbach fertiggestellt

11.06.2020

Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen hat den zentralen Kläranlagenanschluss von Bermbach umgesetzt. Über den neu gebauten, rund 2.200 Meter langen Verbindungssammler werden die Abwässer aus der Ortslage Bermbach zur zentralen Abwasserbehandlung nach Buttlar überleitet. Bislang wird das anfallende häusliche Abwasser in Bermbach dezentral über abflusslose Gruben und Grundstückskläranlagen vorgereinigt und der Klärschlamm zurückgehalten und entsorgt. Der Überlauf der Kleinkläranlagen leitet in den Bereichen, in denen die Abwasserkanäle bereits erneuert worden, in den 2016 gebauten Stauraumkanal und weiter in den nun fertiggestellten Verbindungssammler zur Kläranlage Buttlar. Im dritten Bauabschnitt (K 100) ist der Kanal in 2019 und 2020 bereits erneuert worden. Derzeit wird der Mischwasserkanal im zweiten Bauabschnitt (K 102) der Ortsdurchfahrt Bermbach neugebaut. In diesem Bereich gibt es noch Überleitungen von Kleinkläranlagen in die Vorflut, den Bermbach. Um dieser Gewässerbelastung durch unzureichend behandeltes Abwasser entgegenzuwirken, können nach Abschluss der Bauarbeiten im Bereich der K 102 zwei weitere Einleitstellen in den Bermbach stillgelegt werden. Dadurch wird es möglich,  85 bis 90 Prozent der Abwässer aus der Ortslage über die neu gebauten Ortskanäle zur Kläranlage in Buttlar überzuleiten und dort nach dem Stand der Technik zu reinigen. Dadurch wird sich auch die Wasserqualität des Bermbaches wesentlich verbessern. Ab Juni 2020 wird der WVS die ersten Anhörungen und Informationen für die Stilllegung der Kleinkläranlagen und Gruben an die Grundstückseigentümer versenden.

Am Montag, den 08. Juni, erfolgte am Verbindungssammler Bermbach-Buttlar die offizielle Abnahme und Übergabe der Maßnahme durch die Baufirma Tiefbau GmbH Tiefenort und das Planungsbüro rebo consult an den WVS. Der Bau des Verbindungsammlers ist Teil des Programms zur Förderung von Vorhaben der Abwasserentsorgung im Freistaat Thüringen des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz. Gefördert wird die Maßnahme mit rund 700.000 Euro aus dem Thüringer Landeshaushalt. Insgesamt wurden in den Bau des Verbindungssammlers rund 2,15 Millionen Euro investiert. WVS-Werkleiter Heiko Pagel bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Der Dank gilt vor allem auch den Grundstückseigentümern und Pächtern der gequerten Grundstücke für das entgegengebrachte Verständnis in die Notwendigkeit der Bauarbeiten.

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Solarstrom für eine klimafreundliche Abwasserbehandlung

03.06.2020

Die Abwasserbehandlung ist ein energieintensives Geschäft, das CO2-Emissionen verursacht. Die Klärwerke zählen zu den großen Stromverbrauchern des Wasser und Abwasser-Verbandes Bad Salzungen (WVS). Aufgrund der steigenden und dauerhaft hohen Stromkosten hat der Verband nach einer Lösung gesucht, um die Energieeffizienz der Anlagen mit Hilfe erneuerbarer Energien zu steigern und gleichzeitig die Umwelt nachhaltig zu schonen. Deshalb wird mit Hilfe von Fördermitteln aus dem EFRE-Programm für „Nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung“ und dem Investitionsprogramm „Solar Invest“ des Landes Thüringen in diesem Jahr in vier Photovoltaikanlagen mit Speichern investiert. Sie übernehmen einen Teil der Stromversorgung und gestalten den Betrieb der Kläranlagen umweltfreundlicher.

Die Kläranlage in Bad Salzungen verbraucht im Jahr 1.100.000 Kilowattstunden Strom und ist bereits mit einem Blockheizkraftwerk ausgestattet, das etwa 440.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Jetzt werden Solarmodule auf dem Dach des Schlammlagerplatzes installiert, die zusätzlich Energie von jährlich 69.531 Kilowattstunden erzeugen. Damit können jedes Jahr 39,3 Tonnen klimaschädliches Kohlenstoffdioxid eingespart werden. „Als Abwasserentsorger möchten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und der Energiewende leisten, indem wir unseren Energiebedarf aus einem möglichst hohen Anteil selbst erzeugter erneuerbarer Energie decken“, sagt WVS-Werkleiter Heiko Pagel.

Weitere drei Solaranlagen werden derzeit auf den Kläranlagen in Kaltennordheim und Vacha sowie auf dem Betriebshof in Bad Salzungen angebracht.

Aufgrund des hohen, kontinuierlichen Strombedarfs der Klärwerke wird der Strom komplett selbst genutzt und nicht in das Netz eingespeist. Zusätzlich unterstützen die Speicher den Anlagenbetrieb rund um die Uhr. Die vier Solaranlagen sorgen außerdem dafür, dass der WVS elf Prozent seines jährlichen Strombedarfs decken kann. Das sind 275.000 Kilowattstunden Primärenergie, die insgesamt eingespart werden. Durch den selbst erzeugten Solarstrom profitiert der Verband aber nicht nur in finanzieller, sondern auch in ökologischer Hinsicht: Denn für den Umweltnutzen bedeutet das eine Einsparung von 86 Tonnen klimaschädlicher Gase – Jahr für Jahr.

Für das Projekt hat der WVS im Dezember letzten Jahres den Fördermittelbescheid erhalten. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 485.000 Euro, davon werden 204.000 Euro über die EFRE-Mittel und 145.000 aus dem Programm Solar Invest der Thüringer Aufbaubank gefördert. Der WVS investiert 136.000 Euro - eine Investition in die Zukunft und eine nachhaltige, klimafreundlichere Abwasserbehandlung.

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Anliegerinformation zu den Kanalbauarbeiten in der Hauptstraße und Zum Langen Stein

29.05.2020

Im Geisaer Ortsteil Geismar wird der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen ab der 24. Kalenderwoche Kanalbauarbeiten im Bereich der Hauptstraße/Zum Langen Stein durchführen. Die Kanalbauarbeiten sind notwendig, um den zentralen Anschluss des Ortsteils an die Kläranlage - die derzeit gebaut wird - weiter umzusetzen.

Die Bauarbeiten beginnen in der Straße Zum Langen Stein mit der Herrichtung einer Umleitungsstrecke sowie der Verlegung eines Trinkwasserprovisoriums und dem Tiefbau. Der neue Abwasserkanal wird im Trennsystem gebaut, um das Schmutzwasser und Regenwasser in zwei voneinander getrennten Kanälen abzuleiten. Anschließend wird der Schmutzwasserkanal in der Hauptstraße vom Bereich der Hauptstraße 69 bzw. 72 bis Hauptstraße 55 bzw. 56. erneuert.

Die mit dem Bau beauftragte Firma Tiefbau GmbH aus Bad Salzungen wird zeitnah ein Informationsblatt an die Anwohner verteilen und über die Ansprechpartner und Bauberatungstermine vor Ort informieren. Des Weiteren wird das Ingenieurbüro TTB Werra GmbH mit den Grundstückseigentümern die Abstimmungen der Grundstücksanschlüsse für die Grundstücksentwässerung fortsetzen. Noch vor dem Baubeginn führt ein Gutachter die Beweissicherung für die angrenzenden Grundstücke und Gebäude durch. Der Verband bittet die Anwohner für die während der Tiefbauarbeiten auftretenden Einschränkungen um ihr Verständnis und wünscht allen Beteiligten eine gute und vor allem unfallfreie Zusammenarbeit.

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Corona: Hinweise zu Öffnungszeiten des WVS

17.03.2020

Die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus beschäftigt uns alle derzeit sehr und schränkt unser gewohntes Leben ein. Als regionaler Trinkwasserver- und Abwasserentsorger hat der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen (WVS) eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen, um den Schutz der Mitarbeiter und des Trinkwassers sowie die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. „Es gibt keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Trinkwasser oder der Abwasserentsorgung“, versichert Heiko Pagel, Werkleiter des WVS.

Die derzeitige Lage erfordert für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WVS - so wie für andere Unternehmen auch - vor allem einen verantwortungsvollen Umgang miteinander. Deshalb bleiben zum Schutz der Gesundheit von Kunden, Besuchern und Angestellten das Kundenzentrum des WVS und die Trinkwassermeisterbereiche in Bad Salzungen und Geisa sowie der Abwassermeisterbereich auf der Kläranlage in Bad Salzungen bis auf Weiteres geschlossen. Wir sind während der Sprechzeiten (Montag-Mittwoch 8.30 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 17.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 13.00 Uhr) weiterhin für Sie erreichbar unter:

  • Kundenzentrum: Tel.: 03695 / 667 0, Fax: 03695 / 622 263, E-Mail: wvs@wvs-basa.de, Post: Eisenacher Straße 2a, 36433 Bad Salzungen
  • Trinkwassermeisterbereich Bad Salzungen: Tel.: 03695 / 667 167
  • Trinkwassermeisterbereich Geisa: Tel.: 03695 / 667 300
  • Abwassermeisterbereich Bad Salzungen: Tel.: 03695 / 667 500
  • Bereitschaftsdienst (außerhalb der Sprechzeiten): Tel.: 03695 / 667 668

Nach aktuellem Kenntnisstand ist das Coronavirus (SARS-CoV-2) von Mensch zu Mensch, in Einzelfällen auch über kontaminierte Oberflächen übertragbar. Eine Verbreitung oder Übertragung über das Trinkwasser ist nach jetzigem Wissenstand nicht bekannt. Unser Trinkwasser ist das am stärksten kontrollierte Lebensmittel und wird nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu einem hygienischen und sachgerechten Umgang gewonnen, aufbereitet und in das Leitungsnetz verteilt. Es ist sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt.

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Bescheide zur Beitragsanpassung an die Mitgliedsgemeinden des aufgelösten ZWA „Hohe Rhön“

12.07.2019

Die Eingliederung der Mitgliedsgemeinden des zum 31.12.2014 aufgelösten ZWA “Hohe Rhön” in den Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen (WVS) ist bisher äußerst positiv verlaufen. Alle Kunden aus Kaltennordheim, Kaltensundheim, Kaltenwestheim, Mittelsdorf sowie aus Kaltenlengsfeld, Oberweid und Birx finden ihre Ansprechpartner zu allen Belangen der Wasserver- und Abwasserentsorgung beim WVS in Bad Salzungen. Seither hat der Verband umfangreich investiert, modernisiert, Technik und Verwaltung zusammengeführt. Auch personell ist der aufgelöste Verband in den WVS integriert worden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden übernommen. Herr Gottbehüt vertritt die Interessen der neuen Mitgliedsgemeinden im Werksausschuss.

Bestandteil der Fusionsvereinbarung von 2014 zwischen den beiden Zweckverbänden war auch die Vereinheitlichung der Gebühren und Beiträge. Alle Grundstückseigentümer im Verbandsgebiet des WVS sollen gleiche Gebühren und Beiträge zahlen.

Anpassung der Verbrauchsgebühren: Es erfolgte eine Senkung der Verbrauchsgebühren für alle Grundstückseigentümer in den genannten Gemeinden. Das heißt, zum 01.01.2015 wurde die Verbrauchsgebühr bei Volleinleitern von 4,04 €/m³ auf 2,26 €/m³ gesenkt und bei Teileinleiten von 2,42 €/m³ auf 1,39 €/m². Die Gebührenangleichung wurde bereits erfolgreich vollzogen.

Anpassung des Abwasserbeitrages: Als letzten Schritt der Anpassung an die Satzungen des WVS und den entsprechenden Beitrag stand in diesem Jahr der Versand von Beitragsanpassungsbescheiden an. Der Beitragssatz im ehemaligen ZWA „Hohe Rhön“ lag durchschnittlich bei 3,30 €/m³. Der Beitragssatz des WVS liegt bei 3,48 €/m³. Aufgrund dieser unterschiedlichen Beitragsätze musste eine Anpassung erfolgen. Dies wurde mit den zuständigen Gremien, der Kommunalaufsicht und dem Landesverwaltungsamt bereits im Jahr 2013 abgestimmt. Nachdem in den letzten Jahren die Ausgangszahlen des ZWA erst aufgearbeitet werden mussten, konnte die Anpassung der Beiträge erst 2019 erfolgen. In den Monaten April und Mai 2019 haben bereits die Orte Kaltensundheim, Kaltenwestheim, Mittelsdorf sowie Kaltenlengsfeld ihre Anpassungsbescheide erhalten. Ende Juni 2019 wurden auch für Kaltennordheim die Bescheide erlassen. Die in der Vergangenheit bereits an den ZWA „Hohe Rhön“ geleisteten Beitragszahlungen wurden bei dieser Berechnung berücksichtigt. Die Grundstückseigentümer bezahlen somit die Differenz zwischen dem im WVS gültigen Beitragssatz und ihren bislang gezahlten Beiträgen. In Einzelfällen führt dies auch zu einer Beitragsrückerstattung, sofern mehr an den ZWA bezahlt wurde als beim WVS fällig wird. Zusammen mit den Bescheiden werden Informationen versendet, die Details aus den Beitragsanpassungsbescheiden erläutern. Sollten darüber hinaus Fragen oder Unstimmigkeiten bezüglich der Grundstücksgröße oder der Geschossigkeit aufkommen, steht die Beitragsabteilung des WVS den Bürgerinnen und Bürgern gerne zur Seite. Auch persönliche Gespräche in unserem Haus sind nach Terminvereinbarung während der Geschäftszeiten möglich.

Einen Zusammenhang zwischen der notwendigen Beitragsanpassung und der zum 01.01.2019 in Kraft getretenen Gemeindegebietsreform in Kaltennordheim gibt es nicht, auch wenn es mitunter zu einer zeitlichen Überschneidung gekommen ist.

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02

Allgemeinverfügung

Regeln für eine gewässerschonende Landwirtschaft in Fischbach

Für einen besseren Schutz unserer Trinkwasserressourcen hat der Landkreis Schmalkalden-Meiningen eine Allgemeinverfügung zur Beschränkung und Überwachung der landwirtschaftlichen Nutzung im Einzugsgebiet der Springquellen in Fischbach veröffentlicht. Die dort tätigen Landwirte werden verpflichtet, an manchen Stellen gar keine Düngemittel mehr auszubringen beziehungsweise die Mengen zu reduzieren. Beweidungsverbote und Umbruchverbote von Grünlandflächen, um diese in Ackerland umzuwandeln, sind ebenfalls Bestandteil der Verfügung. Es ist außerdem geregelt, was der WVS zur Überwachung des Wassers zu tun hat. Auch Bodenuntersuchungen sind vorgesehen. Zudem muss der WVS die Landwirte für die Düngemitteleinschränkung finanziell entschädigen.

Vollständige Allgemeinverfügung lesen
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Ergebnisse der Kundenbefragung

"Wichtig" und "Gut für die Umwelt"

"Wichtig und gut für die Umwelt" – so beschreiben die Kunden ihren Trinkwasserver- und Abwasserentsorger. Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen (WVS) hat seine jährliche Kundenbefragung abgeschlossen, durch die der Verband in Sachen Kundenservice und Leistungsfähigkeit positive Unterstützung erhält. Die Umfrage führte ein Berliner Marktforschungsunternehmen mittels Fragebogen mit jeweils 1.000 Privatkunden von insgesamt 11 Wasserver- und Abwasserentsorgern aus ganz Deutschland durch.

59 Prozent der Befragten gaben an, dass offene Fragen und Anliegen überwiegend am Telefon schnell und unkompliziert geklärt werden können. Im Rahmen des Kundenservices wurde auch die Informationsmenge beurteilt, die den Kunden zur Verfügung gestellt wird. 77 Prozent der Befragten gaben an, dass diese ‚genau richtig‘ ist (1,85 von 3,0 Punkten). Das Urteil über die „Trinkwasserqualität“ fällt mit knapp 3,65 von 5,0 Punkten als ‚gut‘ aus. Das „Preis-/Leistungsverhältnis“ stuften 77 Prozent als ‚angemessen‘ ein. Charakterisiert wurde der WVS von seinen Kunden außerdem durch die Eigenschaften ‚wichtige Dienstleistung‘ und ‚gut für die Umwelt‘. Weiterhin schreiben über 57 Prozent der Kunden dem WVS die Eigenschaft ‚hilfsbereit‘ zu.

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Wir machen mit

Aktionen

Fledermausfreundlich

Der WVS hat die Plakette „Aktion Fledermausfreundlich“ verliehen bekommen. Auf der Kläranlage Barchfeld sowie auf der Kläranlage Bad Salzungen haben die fliegenden Säugetiere Quartier gefunden.