Startseite | Kundenservice | Wasserhärte und Analyse
Bereitschaftsnummer: 03695 / 66 76 68

Wasserhärte und Analyse

Qualitätsprüfung

Wasserhärte und Analyse

Qualitätsprüfung

01

Wasserhärte und alle Trinkwasserwerte in Ihrem Ort auf einen Blick

Trinkwasseranalyse

Die Menge und Güte des Trinkwassers sind aufgrund der hydrogeologischen Verhältnisse regional sehr unterschiedlich. Deshalb sind im Kundengebiet des WVS auch verschiedene Wasserzusammensetzungen anzutreffen. Der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen veröffentlicht die Trinkwasseranalyse gemäß der Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Die angegebenen Werte stammen aus der Analyse von 2016 und sind bis dato gültig. Bei den veröffentlichten Werten zur Trinkwasserqualität handelt es sich um Mittelwerte, die sich durch natürliche Einflüsse, technologische Änderungen oder notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung im Jahresverlauf mitunter ändern können. Wenn eine Veränderung der Mittelwerte bei der Trinkwasseranalyse festgestellt wird, werden wir unsere Kunden darüber informieren und die neuen Werte veröffentlichen. 

Nutzen Sie die Trinkwasseranalyse und erfahren Sie mehr über Ihr Trinkwasser und seine Qualität. Wählen Sie einfach Ihren Wohnort aus und schon erhalten Sie die Detailanalyse. Sie erfahren, welche Inhaltsstoffe in dem Trinkwasser sind, das zu Hause aus dem Wasserhahn sprudelt, und welche Wasserhärte das Wasser in Ihrem Wohnort hat.

Die Trinkwasseranalyse ist auch im WVS-Servicecenter in Bad Salzungen, Eisenacher Straße 2a  und Ihrer Gemeinde für Sie verfügbar. Für weitere Fragen zur Analyse und Qualität des Trinkwassers stehen Ihnen die Mitarbeiter im Service-Center (Tel. 03695/6670) gerne zur Verfügung.

Rufen Sie einfach hier Ihre Trinkwasserwerte ab

In welchem Ort wohnen Sie?

02

Die natürlich bedingte Härte des Wassers

Wasserhärte

Trinkwasser enthält je nach Herkunft unterschiedliche Mengen der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Ihr Gehalt bestimmt hauptsächlich die Härte (den sogenannten „Kalkgehalt“) des Wassers. Je mehr Calcium¬ und Magnesiumverbindungen gelöst sind, desto härter ist das Wasser. 

Die Gesamthärte eines Wassers ist die Summe der als Carbonate, Sulfate, Chloride, Nitrate und Phosphate gebundenen Erdalkalien (also hauptsächlich Calcium und Magnesium, im Mindermaße auch Strontium und Barium). 

Die Wasserhärte wird nach dem Wasch¬ und Reinigungsmittelgesetz in 3 Härtebereiche eingeteilt. Die Veröffentlichung der Härtebereiche erfolgt im Zusammenhang mit § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) vom 05.05.2007.

Welche Wasserhärte Ihr Trinkwasser hat, erfahren Sie in den Werten der Trinkwasseranalyse.

Die natürlich bedingte Härte des Wassers wird wie folgt angegeben:

Härtebereich

Wasserhärte in mmol/l*

Härtegrad in dH**

weich: 1

unter 1,5

unter 8,4

mittel: 2

1,5 - 2,5

8,4 - 14

hart: 3

über 2,5

mehr 14

Als Beispiel

Dosierhilfen für Waschmittel

Was die Wasserhärte für den Einsatz von Enthärtersalz beim Geschirrspüler bzw. Entkalker für Ihre Haushaltsgeräte oder für die Dosierungsmenge des Waschpulvers in der Haushaltswaschmaschine bedeutet, entnehmen Sie bitte aus der Gerätebeschreibung bzw. aus der Verpackungsbeschreibung des Waschmittels. 
 

Für weitere Rückfragen und Informationen zum Thema Wasserhärte steht Ihnen der WVS gerne zur Verfügung – Tel. 03695/667 0.

Härtebereich Verschmutzungsgrad
leicht normal stark
Weich 40 ml 70 ml 110 ml
Mittel 50 ml 90 ml 130 ml
Hart 60 ml 100 ml 150 ml
03

Zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität

Zusatzstoffe und Desinfektion

Zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität werden in unseren Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) dem Wasser die nachfolgenden Zusatzstoffe zugegeben. Alle Verfahren und eingesetzten Aufbereitungs- sowie Desinfektionschemikalien entsprechen den verbindlichen Rechtsnormen (Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung).

Korrosionshemmer (Inhibitor) zur Verminderung der „Braunwasserbildung“ als Phosphat-  Silicat- Carbonat- Verbindung im:

  • WASSERWERK BARCHFELD - für die Versorgungsgebiete Barchfeld, Bad Salzungen, Dietlas, Dorndorf, Gumpelstadt, Immelborn, Leimbach, Merkers/Kieselbach, Möhra, Oberrohn, Tiefenort, Waldfisch und Witzelroda
  • HOCHBEHÄLTER KLINGS - für das Versorgungsgebiet Klings
  • HOCHBEHÄLTER BAD LIEBENSTEIN (LERCHENBERG) – für ein Teilversorgungsgebiet in Bad Liebenstein

 

Entsäuerung über dolomitische Filterkiese (Calciumkarbonat)/bzw. Kohlenstoffdioxidaustrag in den Trinkwasseraufbereitungsanlagen:

  • ALTENSTEIN - für das Versorgungsgebiet Altenstein
  • STEINBACH - für das Versorgungsgebiet Steinbach
  • SCHWEINA - für das Versorgungsgebiet Schweina, Bad Liebenstein und Meimers
  • SCHORNGRABEN - für das Teilversorgungsgebiet Vacha im Bereich des Hochbehälters Poppenberg
  • STADTLENGSFELD - für das Versorgungsgebiet Stadtlengsfeld und Weilar

Trübstofffiltration (witterungsbedingt) unter Verwendung des Fällungsmittels Polyaluminiumchlorid in den TWA:

  • BREMEN - für die Versorgungsgebiete Bremen, Bermbach, Borsch, Buttlar, Geisa, Wiesenfeld, Wenigentaft und Schleid
  • DERMBACH - für die Versorgungsgebiete Dermbach einschl. Ortsteile und Wiesenthal
  • FISCHBACH/OBERES FELDATAL - für die Versorgungsgebiete Fischbach, Diedorf, Empfertshausen, Neidhartshausen und Zella
  • OECHSEN - für das Versorgungsgebiet Oechsen
  • KALTENWESTHEIM (BREITENBORN) - für das Versorgungsgebiet Kaltensundheim

 

Unterschiedliche Verfahren zur Desinfektion (Entkeimung) des Wassers in:

  • WASSERWERK BARCHFELD / TWA BREMEN
  • TWA DERMBACH - Einsatz von Chlordioxid
  • TWA FISCHBACH/ TWA SCHWEINA - Einsatz von UV-Licht
  • ALLE ANDEREN VERSORGUNGSANLAGEN - Dosierung von Natriumhypochloritlösung